Essay in der neuen POP 12

Die neue Ausgabe von POP. Kultur & Kritik ist erschienen. Heft 12, Frühling 2018

Diesmal mit einem Essay von mir: Metal zwischen Kult und Kultur. Gedacht als Chronik zum Jahr 2017, natürlich nur eine Auswahl, weil es klar unmöglich ist, alle Entwicklungen/ Ereignisse in der Kulturwelt Metal von 2017 auf ein paar Seiten zu bringen.

Schwerpunkt meines Beitrags ist die Frage nach einer „Black Culture“ in der  Metalszene. Bedingt auch durch meine Reise letztes Jahr nach Botswana, Namibia und Südafrika.

Wie es bei den bisherigen Ausgaben der Fall war, lohnt es sich, die ganze Ausgabe zu lesen und studieren. Für mich interessant sicher der Artikel zu Zombiefilmen, da mir selbst bereits zum Zombietum in der Kultur Gedanken gemacht habe. Der Artikel zu Sportsimulationen erinnert mich an das Interview vom Kollegen Jens Kotalla mit einem E-Sports-Spieler für Schalke 04. Das Interview ist im Stadtgeflüster Interviewmagazin erschienen (Print ist vergriffen! Gibt es hoffentlich bald online.) Die Spieler trainieren für die Game-Session und bedienen den Joystick. Ihre Teams sind den Real-Life-Fußballklubs angeschlossen. Ausführlichere Review folgt.

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4246-9

Smart City Expo World Congress

Vom 14. bis 16. November treffen sich in Barcelona verschiedene Akteure zum Thema SMART CITY – Stadt der Zukunft. http://www.smartcityexpo.com/en/why-attend In Artikeln auf Telepolis habe ich auf die Vielseitigkeit des Continue Reading →

Präzisionswerk

Zur Dual-Firmengeschichte: Die Brüder Steidinger beginnen in Heimarbeit mit Schwarzwälder Uhren. Im 1. Stockwerk des Phono-Museums St. Georgen tritt man einer Fotografie vom Ende des 19. Jahrhunderts entgegen. Darauf zu Continue Reading →

Spekulative Fiktion

Der alte Zwist, ob Science Fiction als Wissenschaft oder Unterhaltung oder aber als wissende Unterhaltung gelesen werden könnte, tanzt weiterhin auf Hochzeiten, wenn vielleicht nicht auf den größten. Der Gedanke Continue Reading →

Extreme Metal in Afrika

Die Marginalisierung des Themas hängt mit der Peripherie auf der Weltkarte zusammen. Welche Tourneen gelangen nach Botswana? Welche Metalgruppen aus diesem Land haben Popularität in Europa und Nordamerika, den wichtigen Continue Reading →

dirtenkauf

Status

In Blogs kann man als Beitragsformat „Statusmitteilung“ wählen. Das ist den sozialen Medien entnommen. Definiert das Format den Inhalt? Dann könnte ich unter „Statusmitteilung“ nun keinen Essay zur Interview-Gattung schreiben. Denn Status bedeutet, ob ich lässig – beschäftigt – abwesend (körperlich und geistig) – verärgert oder happy bin. Mehr braucht’s dazu nicht.

Könnte ich aber nicht mit einem Aufsatz beginnen. In der POP. Kultur und Kritik Nr. 8 untersucht Till Huber das Glück als Moment des entsprechenden Designs. Es wäre möglich, den Status „glücklich“ als Aufsatz zu verstehen, sprich: aus dieser Zustandsbeschreibung einen längeren Text zu stricken.

Die Frage wäre dann aber: Will das Internet, die User, wollen die das? In einer „Statusmitteilung“?