Vor 13 Jahren …

erschien das Buch Der Teufel in der Tasche. Gedacht als Vademecum, ging es in verschiedenen Kapiteln der Teufelsfigur in der Literatur und Kultur nach. Das Buch war ein Erbe meiner musikalischen Interessen der Jugend. Gesehen durch die Brille eines Universitätsabsolventen.

Der Verlag entstammte der Subkultur. Rückblickend erschrickt manche wohl überlegte Strategie anderer Autor*innen. Nur bei wohlgenährten Verlagen z.B. zu reüssieren, eine Ästhetik, einen besonderen Geschmack auszubilden. Sicher, das erfrischt die eigene Wahrnehmung. Was ich meine, ist der Standesdünkel, nur bei diesen Verlagen vorstellig zu werden, es nicht unter dieser Grenze zu machen und sowieso nur die Besten und Hippsten zu Musen zu machen. Da ist viel Krampf im Spiel. Oder Paranoia: Bin ich denn schon so gut? Kann ich die Qualität halten? Schaffe ich es bis dahin, wo die Marke mir den Fortschritt ins Gesicht prägt? Als erste Antwort … zum Runterkommen:
Die Qualität findet sich über Zeit.

Was geschieht, geschieht mit gutem Grund. Und alles hat seine Zeit.

So eben auch Der Teufel in der Tasche am 06.06.2006. In den nächsten Tagen gibt es kurze Leseproben. Das Buch ist nämlich noch nicht vergriffen.

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