Anstecknadel

Auf dem Tisch stand die Flasche mit leicht getrübter Flüssigkeit. Most? Bananensaft? Holzleim? Sputum? Er weiß es nicht. Die Flasche hat seine Schwester vergessen. Sie hat etwas dazu gesagt, aber er hatte noch den Kopfhörer auf. Es lief ein Hörspiel auf YouTube. Der Titel Pandemie versprach leichte Unterhaltung. Mehr noch: Es war eine Bestandsaufnahme: Zweifel an der Impfung, Eltern flüchten mit ihren Kindern, weil sie den Zugriff der Gesundheits- und Jugendbehörde fürchten, mehr noch die befüllte Nadelspitze.

Die BZgA ruft mit Plakaten zur Impfpass-Suchaktion auf. Im Herbst steigt die Gefahr einer Grippeinfektion. Letztes Jahr erschien bei der Konstanz University Press die Übersetzung von Carlo Caduffs „Warten auf die Pandemie“. In dem Buch geht er der Frage nach, wie ein Virus definiert wird und welche sozialen Auswirkungen eine Pandemiewarnung haben kann. Das Feld ist ambivalent. Das Wort Pandemie, mehr noch: Epidemie hat für viele noch den Beiklang einer Pest. Hohe Ansteckungsgefahr! Die Verschwörungstheorien vermehren sich angesichts der Impfampullen. Was ist dran?

Es gab manche Pandemiewarnung, die sich harmloser als befürchtet ausnahm. Der Vorwurf an manche Behörde (in den USA) wurde laut, die Pharmaindustrie durch die Warnung unterstützt zu haben. Impfstoffe sind Waren, die Menschen schützen sollen. Eine gewisse Menge muss für den Notfall vorrätig sein. Verschwörer vermuten, dass die Pharmakonzerne mit der Regierung zusammen eine Pandemie künstlich „hochzüchten“ und dann in die freie Wildbahn lassen. Die Regierung gewinnt an Glaubwürdigkeit (Sie wusste, was zu tun war!) und die Pharmazie macht satte Gewinne und kann die Produktion verkaufen. Das heißt: Man kann eine Pandemie steuern?

In einem Artikel werde ich dieser Frage nachgehen.Was steckt hinter dem Virus?
Er entsteht gerade und wird dann hier verlinkt, sobald er ein Medium gefunden hat.

 

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