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Status

In Blogs kann man als Beitragsformat „Statusmitteilung“ wählen. Das ist den sozialen Medien entnommen. Definiert das Format den Inhalt? Dann könnte ich unter „Statusmitteilung“ nun keinen Essay zur Interview-Gattung schreiben. Denn Status bedeutet, ob ich lässig – beschäftigt – abwesend (körperlich und geistig) – verärgert oder happy bin. Mehr braucht’s dazu nicht.

Könnte ich aber nicht mit einem Aufsatz beginnen. In der POP. Kultur und Kritik Nr. 8 untersucht Till Huber das Glück als Moment des entsprechenden Designs. Es wäre möglich, den Status „glücklich“ als Aufsatz zu verstehen, sprich: aus dieser Zustandsbeschreibung einen längeren Text zu stricken.

Die Frage wäre dann aber: Will das Internet, die User, wollen die das? In einer „Statusmitteilung“?

 

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